Linnunradankatu heißt "Milchstraße" auf finnisch. Das ist die Straße in der das Wohnheim in Riihimäki ist, dort wohnen wir für ein halbes Jahr (21.2. - 03.08.2005).

Mittwoch, April 27, 2005

Kemijärvi – Pyhä - Lappland

Wenn man in Finnland ist, dann gibt es einen Teil des Landes, den man unbedingt gesehen haben muss.

So waren wir vom 21.4. bis 25.4.05 über ein verlängertes Wochenende im Land der Rentiere - in Lappland.


Donnerstag, 21.4.05

20:17 Uhr begann unser Wochenende und die Reise in eine andere Welt - in die Welt nördlich des Polarkreises, das Zuhause vom Joulupukki (dem Weihnachtsmann) und seinen Rentieren.
Los ging’s mit dem Santa Claus Express von Helsinki nach Kemijärvi - über 12 Std. Zugfahrt, 1000 km Entfernung.


Santa Claus Express


Kemijärvi ist übrigens eine der 4 großen Städte (Rovaniemi, Kemi, Kemijärvi und Tornio) in Lappland. Sie liegt etwa 86 km nördlich von Rovaniemi (dort wohnt der Weihnachtsmann *g*) und ist die nördlichste Stadt, die von der finnischen Staatsbahn VR angefahren wird. Nur Güterzüge fahren noch weiter nördlich.

Als wir in Riihimäki in den Zug Richtung Lappland gestiegen sind, sind wir, ganz typisch weiblich, erst mal in die falsche Richtung gelaufen. Die Schaffner im Zug konnten uns aber auch keine Auskunft geben - ich bin mir nicht mal sicher, ob sie uns überhaupt verstanden haben.
Nach knapp 20 min Irrweg durch den Zug hatten wir dann endlich das richtige Abteil "PyhäPoro 2005" gefunden.

Im Zug haben wir dann gleich zwei nette Jungs – Leandro aus Rio de Janeiro und Tobias aus München - kennen gelernt, mit denen wir den Abend „verbracht“ haben (was blieb uns auch anderes übrig :-)).


Freitag, 22.4.05

9:43 Uhr sind wir endlich in Kemijärvi angekommen.
Von dort ging es dann mit dem Bus weiter nach Pyhä.

Pyhä ist neben Luosto das Skigebiet im Herzen Lapplands, ca. 50 km von Kemijärvi entfernt.

Auf halber Strecke nach Pyhä hat man uns dann mit einem Begrüßungstrunk kuuma mehu (warmer Saft), dem Pyhä Plüschrentier und einer singenden Saami empfangen.


singende Saami


Saami sind die Urbevölkerung Lapplands. In Finnisch-Lappland leben heute etwas 7000 Samen, sie sprechen drei sich deutlich voneinander unterscheidende Dialekte oder Sprachen: Nordsamisch, Inarisamisch und Skoltsamisch.
Der samischen Kultur ist es bis heute gelungen, ihre Eigenheiten zu bewahren.

In Pyhä angekommen hieß es nun Zimmer bekommen oder bis 16:00 Uhr warten, bis die Zimmer frei sind.
Ich wollte einfach nur noch mein Gepäck loswerden, unter die Dusche und dann was zwischen die Zähne bekommen.

Zum Glück gehörten wir zu der Truppe, die ihre Zimmer gleich beziehen konnten. So sind wir glückselig in unser Appartement gestolpert.


unsere Unterkünfte


Das haben wir uns mit zwei Mädels aus Belgien - Astrid und Lies - und zwei Mädels aus Finnland - Kati und Anu - geteilt.
Echt super schön, mit drei Doppelzimmern, Wohnküche, Fernseher, Kamin, Sauna...







Kamin

Küche

unser Zimmer

Abends stand dann Smoke Sauna auf dem Plan.
Wir fuhren mit dem Auto in eine ca. 15 min entfernte Hütte, direkt am See.
Dann saßen wir zum aufwärmen und bis alle angekommen waren in einer Hütte mit dem typischen Feuer, Grill in der Mitte.


Hütte


Wir Mädels durften dann als erste in die Sauna.
Nun hat die Smoke Sauna nicht umsonst ihren Namen. Natürlich war es ziemlich verraucht dort drin und so hab ich es auch nicht allzu lange ausgehalten.

Nun gibt es in finnischen Saunen keine Möglichkeiten zum duschen. Warum auch?! Man hat ja direkt vor der Tür den See.
Also - auf zum Eislochbaden *g*


Eisloch


Ich hätte nie gedacht, dass ich das wirklich mache, aber wir waren tapfer und haben uns sogar zwei Mal in die eisige Kälte gestürzt.
Und, ich muss sagen: super geil - ich würd's sofort wieder tun!!!






Eisbaden Eva

Eisbaden

Danach saßen wir alle noch gemütlich in der Hütte zusammen, haben Grill Makkara (eigentlich voll widerlich - die Finnen machen Mehl in ihre Würstchen - und so schmecken sie dann auch) gegrillt, Siideri getrunken und uns alle etwas näher kennen gelernt.

Zurück in Pyhä sind wir dann auf die Party im Hotel.

Super schlecht - wie kann man nur nach Dance Rammstein spielen???
Und irgendwie scheinen Eva und ich auf der Stirn stehen zu haben: "Komm her du Idiot und sprich mich an" - disgusting (widerlich), ständig kamen irgendwelche besoffenen Finnen an, wollten mit uns tanzen oder haben uns zugelabert. Ich weiß nicht, das ist hier anscheinend so Gang und Gebe. In Deutschland passiert so was nicht.


Samstag, 23.4.05

Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht (4,5 Std.) sind wir am nächsten Morgen zur Husky- und Rentierrange aufgebrochen.

Dort hatten wir die Möglichkeit selber einen Huskyschlitten zu fahren. Und ich sag euch, die Viecher gehen richtig ab. Wenn man dann bergab fährt, muss man den Schlitten sogar ein wenig bremsen, weil dieser sonst die ziehenden Huskys einholt.






auf dem Huskyschlitten

Lies und Astrid

Das hat aber super Spaß gemacht, ist ein wenig wie snowboarden, man muss genauso ein bisschen in die Knie gehen und die Kurven mit dem Körper mitgehen.

Auf der Farm gibt es ungefähr 120 Huskys, die alle zum Ziehen der Huskyschlitten ausgebildet werden. Wir durften sogar zwei Babyhuskys (etwas 5 Monate alt) streicheln und auf den Arm nehmen.






Eva und ein Babyhusky

Huskys

Nach einer kleinen Stärkung ging’s dann zu den Rentieren.
Der Rentierhirte (sagt man das so? - keine Ahnung *g*) hat uns erst mal aufgeklärt, was es heißt in der Rentierzucht tätig zu sein. Ich kam mir vor wie in einer Märchenstunde - er hat aber auch wirklich toll erzählt. J

Danach wurden wir zu einer Rentierschlittenfahrt eingeladen.
Natürlich sind Rentiere nicht so schnell wie Huskys, trotzdem war es sehr entspannt so durch den Winterwald gezogen zu werden. Hätte noch stundenlang weiter fahren können.

Später durften wir die Rentiere auch füttern – ziemlich sabbernde Angelegenheit, aber lustig.






Hallo, ich bin ein Rentier.

Fahrt mit dem Rentierschlitten

Zurück in Pyhä hatten wir nicht viel Zeit zur Erholung, es ging nämlich gleich weiter zur nächsten Aktivität: Wanderung zum Kurutheatre

Das Theater liegt mitten im Wald, in einer Schlucht, zwischen zwei aufragenden Bergen. Dort werden im Sommer verschiedene Stücke und Konzerte aufgeführt.

Durch die besondere Lage des Theaters gibt es dort einen unheimlich guten Klang. Selbst wenn man auf den Zuschauerrängen ganz oben steht, kann man den Künstler auf der Bühne noch gut verstehen, selbst ohne Mikro.










Wanderung zum Kurutheatre

Schlucht

Zuschauerränge

Kurutheater

Da noch alles zugeschneit war, war es ein wenig schwierig, die Zuschauerränge zu erreichen. Aber wir sind ja sportlich und mussten so nur ein wenig klettern.

Wir sind die Zuschauerränge bis ganz nach oben geklettert und wurden dort mit einem atemberaubendem Blick auf den See, in dem wir ein Tag vorher noch gefroren haben, belohnt.




toller Ausblick


Diana, Tobias und Eva

Sonntag, 24.4.05

Am Sonntag standen nach dem Frühstück die PyhäPoro Olympics an.

Das war so eine Art Gaudiwettbewerb wobei wir allerhand wintersportliche Aufgaben zu erledigen hatten.

Wir wurden in Gruppen zu je sieben Leuten geteilt. Die erste Aufgabe bestand darin, in Schneeschuhen Fußball zu spielen. Unsere Gruppe (Gruppe 1) war die einzige, die von allen Gruppen ein Tor geschossen hat. Unsere Heldin des Tages: Eva à hipp hipp hurra

Danach hieß es mit einer Art Tandemski, auf dem vier Leute Platz hatten, die Piste runter zu fahren und anschließend wieder hoch zu schieben. Super anstrengend – mann, war ich danach fertig. *g*

Weiter Spiele waren den Berg hinauf rodeln (klingt komisch, ist aber so *g*) und Langlaufski auf Zeit.




PyhäPoro Olympics

Wir haben uns auch alle recht wacker geschlagen. Leider hat es aber nur für den zweiten Platz gereicht, für den wir nichts bekommen haben. :-(

Nach dem Mittagessen ging es dann schon wieder ans packen und 17:00 Uhr sind wir mit dem Bus zurück nach Kemijärvi zum Zug gefahren.

Erneut stand uns eine 12 Std. lange Fahrt bevor.




Die Lappland-Gang

Um uns die Langeweile zu vertreiben und auch etwas aus Interesse, haben wir angefangen, die verschiedenen Nationalitäten, die teilgenommen haben, zu zählen.
Wir sind dabei genau auf 20 gekommen – voll der Hammer.

Hier die verschiedenen Herkunftsländer:

Kanada, Belgien, Niederlande, Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Polen, Griechenland, Zypern, Schweden, Finnland, Brasilien, Schottland, Frankreich, Südafrika, Slowakei, Portugal, Ukraine und England




"Wer bin ich?" im Zug

Montag, 25.4.05

7:18 Uhr hielt der Zug in Riihimäki und für uns hieß es Abschied nehmen und allen neuen Bekanntschaften. Doch wir haben Adressen ausgetauscht (so wie früher im Ferienlager J) und vielleicht sehen wir uns nächstes Wochenende zu Vappu in Helsinki schon wieder.

Montag, April 18, 2005

Der Glückliche Finder

Es ist kaum zu glauben, eigentlich muss direkt mal in meinem Horoskop nachschauen, ob da was von unerwartetem Geldsegen steht.

Als wir heute vom Finnischkurs Richtung Bahnhof gelaufen sind, um mit dem Zug zurück nach Riihimäki zu fahren, hab ich doch tatsächlich 50 € gefunden.



Der Hammer, immerhin findet man ja nicht jeden Tag 100 DM auf der Straße.
Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen. :-)

Da werd ich mit Eva doch am Wochenende, wenn wir in Lapland sind, einfach mal schön von essen gehen.

Donnerstag, April 14, 2005

Karnevaalit 2005

Gestern, 13.4.05 war an der Hamk Polytechnik in Riihimäki Karneval.
Dabei verkleiden sich die Studenten, sammeln sich in Gruppen und treten gegeneinander in verschiedenen Spielen an.

Unser Tutor Lasse hat uns von der Veranstaltung erzählt und daraufhin haben wir in unserem Finnischkurs nachgefragt, wer Lust hat mitzukommen.
Am Dienstag sind wir dann extra eher nach Hämeenlinna gefahren und haben vor dem Finnischkurs Stoff für unsere Kostüme gekauft.
Katrin hat dann in kürzester Zeit einen Schnitt entworfen und nachmittags haben wir mit nähen angefangen.


unsere Designerin Katrin





Kostüm nähen

Kostüm von hinten
Am nächsten Tag kamen dann Katrin, Alex und Aaron zu uns. Am Anfang war es ganz schön stressig, weil wir noch nicht mit den Kostümen fertig waren, aber dann haben wir es doch noch rechtzeitig zum Spielstart in die Schule geschafft.


zurecht machen

Natürlich brauchte unsere Gruppe auch noch einen Namen. Und was liegt da näher als „Candy-Bitches“. Wir Mädels als Candys und die Jungs als Super-Bitches.

Auf geht’s:
Es gab sieben Stationen, an denen wir Aufgaben erfüllen mussten.
Die erste war in der Schule und dann ging es auf in die Innenstadt durch verschiedene Kneipen.


The Candys

Wir mussten mit einer Banane Sackhüpfen spielen, Limbo tanzen, Karaoke singen, unser Können in „Tabu“ beweisen, ein Wasserglas mit einem Röhrchen, welches aus fünf Halmen bestand, trinken und aus leeren Bierdosen einen Turm bauen. Aber das war lange noch nicht alles...

Wir hatten so einen Spaß, haben uns halb tot gelacht und die vielen Bilder, die es gibt sind echt zum schreien.

So, damit ihr auch mal ein bisschen eure Köpfe anstrengen müsst, hier ein kleines Rätsel:
Was ist das, was tun wir hier? *g*


Was ist das?

Nach den Spielen sind wir noch mal heim um unsere Kostüme zu Ende zu nähen und uns für die Party frisch zu machen.

Kurz vor der Siegerehrung waren wir wieder im Seurahuone. Als wir dann unseren Gruppennamen hörten waren wir voll aus dem Häuschen. Also sind wir vor und dachten erst, wir haben vielleicht den zweiten oder dritten Platz gemacht. Doch dann kam raus, dass wir „THE CHAMPIONS“ sind. Wir haben den Karneval 2005 gewonnen.

Als Preis hab ich mir höchstens eine Flasche Sekt oder dergleichen erhofft.
Aber das, was wir bekommen übersteigt alle Erwartungen 1000fach. Wir haben jeder einen mp3-Player gewonnen. Ist das nicht geil. :-)

Wir waren übrigens der Blickfang des Abends. Alle haben uns mit offenen Mündern hinterher geschaut. Ich meine, ich wusste, dass wir mit unseren Kleidern und Frisuren auffallen würden, aber dass wir so einschlagen, hätte ich nicht gedacht. Es war ein richtig schönes Gefühl im Mittelpunkt der ganzen Party zu stehen – und wir haben das richtig genossen und voll ausgekostet.
Allerdings haben Eva und ich wahrscheinlich nun auch die Hälfte der weiblichen Studenten an der HAMK als unsere Feinde.
Was soll’s – that’s life.

Das war echt die geilste Party, die ich seit langem erlebt habe. Ich hatte schon lange nicht mehr so einen Spaß und vor allem nicht so viele Männer, wie diesen Abend um mich. *g*


es grüßen "The Candy-Bitches"

Sonntag, April 03, 2005

Und die Zeit vergeht wie im Fluge

Nun haben wir also die sechste Woche in Riihimäki auch hinter uns gebracht.

Irgendwie bekomme ich langsam das Gefühl, dass die Zeit nun, da wir schon eine Weile hier sind, schneller als in den ersten Wochen vergeht.
Auf alle Fälle haben wir nun schon ein Viertel unseres Aufenthaltes in Finnland hinter uns. Ich kann es kaum glauben, wirklich schon ein Viertel!
Ich sehe es kommen, kaum schauen wir uns um und schon ist die Zeit hier vorbei. Vor allem, wenn es nun wärmer wird - dann macht man ja auch mehr und dann geht die Zeit gleich noch mal schneller vorbei.

Obwohl ich Deutschland wirklich sehr vermisse stehe ich dieser Erkenntnis gerade mit gemischten Gefühlen gegenüber.
Jetzt, wo wir mehr Kontakt zu den Leuten aus dem Finnischkurs haben, da ist das Heimweh doch gleich gar nicht mehr so groß...

Gestern haben wir unsere erste finnische Spezialität selbst gebacken: Korvapuusti. Das heißt auf deutsch so viel wie "Ohrfeige" und ist ein beliebtes finnisches Gebäck, wie eine Art Zimtschnecke.
Super lecker, wir sind ihm richtig verfallen. :-)
Ich back mal welche, wenn ich wieder im Lande bin, versprochen.


Korvapuusti

Mit diesen Leckerlies sind wir dann auf nach Hämeenlinna zu Katrin, Monique und Lori.
(Katrin und Monique studieren in Schneeberg (im tiefsten Sachsen *g*) Modedesign und Lori kommt aus England und studiert dort einen Mix aus Grafik-, Produkt- und Modedesign.)

Abends waren wir noch bei den Jungs (Aaron aus Spanien, Alex aus Griechenland und Antti aus Finnland) und haben zusammen nen Film geschaut. Wir haben dann auch überlegt die Nacht dort zu verbringen. Aaron und Alex haben beide zwei Betten in ihren Zimmern, sie haben uns auch angeboten dort zu übernachten. Alex hat auch gleich hinzugefügt, dass er dann auch zu Aaron ins Zimmer geht, damit wir unser eigenes haben. (Mhm, dann kann ich auch zu Hause schlafen. *g*)

Ich hätte mich ja auf das Abendteuer eingelassen, aber letztendlich konnte mich Eva dann doch dazu überreden zurück nach Riihimäki, und zu unseren eigenen Betten, zu fahren.
Aber wie sagt man so schön: "Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!"

Antti war übrigens so frei uns mal aufzuklären, in was für einer tollen Gegend wir eigentlich in Riihimäki wohnen.
OK, dass wir hier im Ghetto sind und hier auch viele Arbeitslose und Zigeuner wohnen, das haben wir schon mitbekommen.
Antti musste dann noch ein drauf setzen:
Er war regelrecht schockiert, als wir ihm erzählt haben, dass wir im Peltosaari wohnen. Er hat uns gewarnt, ja nicht nachts alleine auf die Straße zu gehen, es hätte dort wohl schon einige Auseinandersetzungen und Messerstichereinen gegeben. Nett, oder. Tolle Gegend.
Lasse, unser Tutor wusste daraufhin zu erzählen, dass einer der Supermärkte vor unserem Haus vor ungefähr zwei Jahren zwei Mal in kurzer Aufeinanderfolge überfallen wurde. Einmal mit einem Messer und das andere Mal mit einer Axt.
Mhm, brauch ich nichts mehr zu sagen, oder?

Am Mittwoch (30.3.05) hatten wir Lasse, Minna und Anna zum Abendessen eingeladen. Eva hat echt ein super lecker Menü gezaubert: Tagliatelle mit Flusskrebsschwänzen in einer Creme Fraiche-Limonen-Soße und als Nachtisch Apfelstrudel mit Vanilleeis.
Ich habs in der Hierarchie leider nur bis zur Küchenhilfe geschafft und durfte schnippeln. :-)
Das Essen war als eine Art Dankeschön von uns gedacht, weil die drei uns, vor allem in der Anfangszeit, sehr hilfbereit unter die Arme gegriffen haben.

Am Donnerstag (31.3.05) haben wir uns das erste Mal in der Sonne, die nun doch schon richtig Kraft hat und Wärme verströmt, gesonnt.
Nach unserem Finnischkurs haben wir uns beim Bäcker eingedeckt und haben ein kleines Picknick am Steg gemacht und uns die Sonne aufs Gesicht scheinen lassen. Es wird Frühling!!!

Und es kommt noch besser: heute haben wir das erste Mal die magische zweistellige Temperaturmarke geknackt --> +10°C.