Besuch im Wasserpark Serena in Espoo
Gestern waren wir mit Tobi und seiner Freundin Katja im Wasserpark Serena in Espoo.
Espoo grenzt direkt an Helsinki, wie Offenbach an Frankfurt/Main. Viele meinen, sie sei nur ein weiterer Stadtteil von Helsinki, wie Vantaa, aber weit gefehlt: Espoo ist die zweitgrößte Stadt Finnlands.
Da das Wetter seit Tagen unbeschreiblich sonnig und warm ist, schrie es geradezu danach, endlich mal wieder baden zu gehen.
In unserem Stadtführer Helsinki hatten wir von dem Freizeitbad in Espoo gelesen und beschlossen am Freitag spontan, am Samstag dort unser Lager aufzuschlagen.
Samstagmorgen sind wir also mit dem Zug nach Helsinki gefahren, um von dort mit dem Bus zum Serena zu kommen.
Leider mussten wir Ewigkeiten nach dem Bussteig suchen und als wir dann nach mehrmaligem Nachfragen den richtigen gefunden hatten, ist uns der Bus um zwei Minuten vor der Nase weggefahren.
Da der nächste erst 1,5 Std. später gefahren wäre und wir absolut keine Lust zum warten hatten, haben wir Tobi (der mit dem Auto in Finnland ist) gefragt, ob er uns nicht irgendwo einsammeln kann. Wir sind dann also mit dem Zug nach Leppävaara gefahren, dort wo Tobi wohnt.
Er hat sich dann noch schnell ein paar Spaghetti gekocht und wir hatten viel Spaß bei Orangensaft und kaltem Kaffee, seinen Mitbewohner Fabrizio kennen zu lernen.
Dann ging es mit dem Auto noch mal zurück nach Helsinki, um Tobis Freundin Katja abzuholen.
Und dann waren wir endlich auf den Weg nach Espoo zum Serena.
Der Wasserpark ist echt eine richtig schöne Anlage, mitten in der Pampa.
Innen befinden sich unzählige Rutschen, davon vier große Röhrenrutschen, Whirlpools, ein Wellenbad, ein Wildwasserstrudel
Die Außenanlagen bestehen aus zwei großen Rutschen, bei der einen rutscht man zu zweit auf Wasserreifen herunter und bei der anderen auf Matten. Die Reifenrutsche ist dabei der Hit der ganzen Anlage. Zu zweit sitzt man in einem achtförmigem Reifen und fährt eine Art Wildwasserbahn hinunter – ein riesiger Spaß.
Die andere Rutsche mit den Matten ist der Horror schlechthin. Also in Deutschland würde die wohl verboten werden. Man rutscht auf der Matte, auf dem Bauch liegend, den Kopf voran einen sehr steilen Abhang hinunter. Unten angekommen ist nur eine kleine Vertiefung mit etwas Wasser gefüllt und auf der anderen Seite geht es wie bei einer Halfpipe wieder nach oben. Kurz bevor man unten im Wasser ankommt macht man einen derartigen Satz von der Matte und fliegt im hohen Bogen weiter. Als ich unten ankam musste ich mich erst mal wieder sammeln, die Wucht des Aufpralls ist mir so in den Kopf gestiegen und danach durfte ich feststellen, das mein Bikini nur noch zu einem verschwindend geringem Teil an den Stellen saß, wo er hingehört.
An sich war es aber ein sehr schöner Tag, später lagen wir in der Sonne, haben Eis gegessen und uns entspannt – und heute hab ich schrecklichen Muskelkater in den Armen. :-)
Nach dem Badbesuch waren wir in Helsinki noch einen Kaffee trinken.
Hach, war das schön, wie im Urlaub. So lässt sich der Tag genießen, kann das nicht immer so sein?
Noch 34 Tage bis zum Heimflug.


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home