Die vierte Woche
Nun kennen wir uns schon ein bisschen besser in Riihimäki aus, wir wissen so langsam, wo wir was finden und wie wir wo hin kommen. Man gewöhnt sich an die Sprache und an die Temperaturen (obwohl ich das Gefühl habe, dass es langsam wärmer wird – wir haben früh und abends nur noch -7 °C).
Nächstes Wochenende ist Ostern, da haben wir einen Ausflug nach Seurasaari (Insel, die zu Helsinki gehört) zum Osterfeuer geplant, in vier Wochen fahren wir übers Wochenende nach Lappland, drei Wochen später ist die Party-Schifffahrt geplant und die Woche danach fliegen wir zu Besuch nach Hause…
So hat man immer etwas, an dem man sich festhalten kann, was einem den Mut gibt hier jeden Tag ums neue durchzuhalten.
Nun, es ist nun nicht so unerträglich hier, dass ich unbedingt weg will, aber man merkt schon sehr, wer und was einem in Deutschland sehr wichtig ist und was nun fehlt.
Heute haben wir im Stockmann in Helsinki den ersten richtig guten Bäcker gefunden. Da haben wir uns erst einmal ein richtig gutes (noch warmes) französisches Baguette gekauft. Und dazu gab es, man will es kaum glauben, Schwarzwälder Schinkenspeck. Wie zu Hause in Offenburg, das hat so gut getan.
Die letzte Woche war sehr ereignisreich, daher ist sie uns wahrscheinlich auch so kurz vorgekommen.
Am Montag waren wir wegen unseren Projekten in der Hochschule. Wir wissen zwar nun etwas mehr darüber, was wir machen sollen, aber so richtig kommen die hier nicht aus den Gängen. Der Projektleiter von dem Projekt, an dem ich mitarbeite, ist nun erst mal für zwei Wochen in Brasilien, d. h. bis dahin wird nicht wirklich viel passieren. Turo, der für PHP zuständig ist, weiß auch nicht wirklich viel über das Projekt und solange ich nicht weiß, welche Bilder usw. ich verwenden kann, kann ich schlecht ein Layout erstellen.
Eva und ich gehen jetzt immer Montag und Freitag schwimmen, damit wir am Ende des Auslandsemesters unsere Traumfigur erreicht haben (müsste ich nur noch aufhören so viel zu naschen, dann geht’s bestimmt schnellerJ, aber das ist immer so lecker…).
Am Dienstag hatten wir wieder unseren Finnischkurs in Hämeenlinna. In Zukunft werde ich mir wohl wünschen, es wäre jeden Tag Dienstag oder Donnerstag.
Und feiern können die Finnen allemal – und auch wenn der Alkohol hier super teuer ist, saufen tun sie alle, wie die großen.
![]() Hannas Geburtstagskuchen | ![]() Das Partyhuhn |
![]() Schon wieder Huhn | ![]() Haben wir einen Spaß |
Mittwoch waren wir mit Lasse und Olli bowlen. Das war auch ein lustiger und vor allem billiger Abend (12 € eine Bahn pro Stunde).
Am Donnerstag ist der Finnischkurs leider ausgefallen - also konnte ich Alesandro gar nicht sehen. :-(
Lasse kam dann später vorbei, ob wir was mit trinken gehen. Als wir uns dann endlich fertig gemacht hatten und in die Stadt gelaufen waren, waren die anderen schon wieder alle zu Hause. Mhm, dumm gelaufen, aber wir waren noch mal an der frischen Luft.
Und geschlafen hab ich wie ein Baby – ich bin am nächsten Tag erst halb drei nachmittags wieder aufgewacht.
Gestern waren wir wieder schwimmen und heute in Helsinki – zum shoppen.




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